Werkzaamheden

Pressebericht

Werkzaamheden

Rheinische Post 8 nov. 2002

Een goed persbericht haalt integraal de krant. Zoek de verschillen

Rheinische Post 4.11.2002
Löhstraße 2b
41747 Viersen

Polderhuis in Amsterdam
Restaurierung eines Baudenkmals in Amsterdam



Sehr geehrte Damen und Herren,

die WOHNWERKSTADT ist in Arbeitsgemeinschaft mit

  • Zimmerei / Schreinerei Alfred Vinken, Eichenstraße 85, 41747 Viersen, Tel. 02162-12359 www.vinken.de
  • Dachdeckermeister Bernhard Kroppen, Eichenstraße 109, 41747 Viersen, Tel. 02162-12168
  • Architekturbüro Martin Breidenbach, Viersen

damit befaßt, ein Baudenkmal in Amsterdam zu restaurieren.


Da das Polderhuis als bedeutendes Baudenkmal seines Stadtteils gilt, pflegt der Eigentümer und Auftraggeber der Restaurierung, Dr. Bram Bos aus Amsterdam, in ungewöhlicher Vollständigkeit eine Homepage für das Projekt: http://www.polderhuis.org **

Die Restaurierung wird sowohl mit Denkmalmitteln der Stadt Amsterdam als auch aus Zuschüssen für „nachhaltige ökologische Erneuerung“ gefördert. In einem umfangreichen Antragsverfahren wurden von den Fördergebern strenge Auflagen formuliert.

In einem ersten Bauabschnitt geht es nun um die vollständige Erneuerung des Dachgeschosses. Zur Zeit wird der gesamte Dachstuhl in der Werkstatt der Zimmerei Alfred Vinken vorbereitet und von Herrn Dachdeckermeister Bernhard Kroppen bereits in Viersen mit der Dachlattung und den Rinnen versehen. Am Freitag 8.11.2002 wird das Dach für das Polderhuis für einen Tag als fertiges Werk in der Werkstatt Vinken stehen.

Die nach drei Seiten als Mansard-Dach und zu einer Seite als Viertelwalm ausgebildete Konstruktion ist auch für Zimmerei Vinken eine Herausforderung. Schon der Grundriß des Gebäudes ist nicht rechtwinklig, daher hat kein Grat die gleiche Neigung, alle Schifter sind unterschiedlich. Zudem sind die Gratsparren mittig geteilt, um das Dach für den Transport in Segmente teilen zu können.

Auch Dachdeckermeister Bernhard Kroppen findet beim Polderhuis neben einem vermörtelten Hohlziegeldach vor allem in umfangreichen Zinkblecharbeiten sein handwerkliches Können herausgefordert. Noch vor Kurzem hat Herr Kroppen eine herausragende Klempnerarbeit an der Kreuzung Königsallee / Bahnhofstraße ausgeführt: hier war eine ca. 6 Meter hohe Turmbekrönung aus Zinkblech zu restaurieren, die sein Großvater vor 98 Jahren, ebenfalls Dachdecker- und Klempnermeister in Viersen, ausgeführt hat.

Das Architekturbüro Martin Breidenbach, bereits mit seinem zweiten Denkmalpflegeprojekt in den Niederlanden tätig, ist auch in Viersen und Umgebung für seine Arbeit auf diesem Gebiet bekannt. In Viersen erhielten von ihm geleitete Projekte unter anderem zweimal den Denkmalpflegepreis der Stadt Viersen.
Jüngstes Projekt in Viersen ist die Restaurierung von zwei Stadtvillen auf der Rektoratstraße, ein Restaurierungsvorhaben der Niederrheinwerke.

Am 11.11.2002 wird das Dachgeschoß des Polderhuis in sieben Segmenten nach Amsterdam transportiert. Dort werden die Segmente am Boden wieder zusammenfügt und mit den Dachziegeln behängt. Die beengten Platzverhältnisse in der Amsterdamer Innenstadt erfordern anschließend den sorgfältig vorbereiteten Einsatz eines Mobilkrans, der die Straße vor dem Gebäude am 13.11.2002 nur kurz in Anspruch nehmen darf.

Der Kran hebt um 13.00 Uhr das komplette neue Dach auf das zweite Geschoß.

Gegen 14.00 Uhr am 13.11.2002 hat das Polderhuis dann wieder ein neues Dachgeschoß.

Die Arbeiten des ersten Bauabschnittes werden am Freitag 15.11. mit einem kleinen Richtfest nach niederrheinischer und (!) Amsterdamer Tradition abgeschlossen. Das Richtfest nennt man in Amsterdam „pannenbier“. Zu diesem Anlaß kommt eine kleine Fichte, der „sparreboom“, aufs Dach.

In einem zweiten Bauabschnitt im Frühjahr werden die Fassaden restauriert sowie Fenster und Türen überarbeitet.

Im Sommer 2003 werden weitere Arbeiten im Innern abgeschlossen sein.


Weiteres:
Sowohl die WOHNWERKSTADT als auch Zimmerei Vinken und Dachdeckermeister Bernhard Kroppen verwenden vorzugsweise bauökologische Materialien. Beim Polderhuis sind dies neben unbehandeltem Fichtenholz vor allem die Zellulosedämmwolle und ebenfalls unbehandeltes einheimisches Pappelholz für die Auskleidung des Dachraumes.
Den hohen Ansprüchen des Bauherrn und der Fördergebern kann daher die WohnWerkStadt gemeinsam mit den Viersener Meisterbetrieben Vinken und Kroppen problemlos genügen.

Mit freundlichen Grüßen






** hier sind u.a. auch digitale Fotos des Objektes frei verfügbar.
** weiteres digitales Fotomaterial ist bei Architekt Martin Breidenbach und Zimmermeister Alfred Vinken vorhanden.

Rheinische Post 8 november 2002


Auftrag an Zimmerei/Schreinerei Vinken, Dachdeckermeister Kroppen und Architekt Breidenbach

Dach des Amsterdamer Polderhuis in Viersen

VIERSEN (BP. Zwei Viersener Handwerksbetriebe und ein Architekt der Kreisstadt restaurieren in Amsterdam ein so genanntes Polderhuis. Es gilt als bedeutendstes Baudenkmal des Stadtteils. Die Stadt Amsterdam gibt Geld aus ihren Denkmalmitteln, außerdem wird es mit Zuschüssen für “nachhaltige ökologische Erneuerung” gefördert. Die Wohnwerkstatt, die mit den Handwerkern eine Arbeitsgemeinschaft einging, müsste such für den Auftrag einem umfangreichen Antragsverfahren mit strengen Auflagen unterziehen.

Im ersten Bauabschnitt erneuern die Viersener vollständig das Dachgeschoss. Zuzeit wird der gesamte Dachstuhl in der Werkstatt der Zimmerei Alfred Vinken vorbereitet. Dachdeckermeister Bernhard Kroppen montiert noch in Viersen die Dachlattung und die Rinnen. Heute steht das Dach des Polderhuis für einen Tag als fertiges Werk in der Werkstatt Vinken.

Die nach drei Seiten als Mansard-Dach und zu eienr Seite als Viertelwalm ausgebildete Konstruktion ist für Zimmerei Vinken eine Herausforderung. Der Grundriss des Gebäudes ist nich rechtwinklig, daher hat kein Grat die gleiche Neigung. Die Konstruktion ist so augebaut, dass das Dach für den Transport in Segmente geteilt werden kann.

Sein handwerkliches Können muss Dachdekckermeister Bernhard Kroppen vor allem in umfangreichen Zinkblecharbeiten aufwenden. Kürzlich erst hat er übrigens eine herausragende Klempnerarbeit an der Kreuzung Königsallee/Bahnhofstraße ausgeführt. Hier war eine etwa sechs Meter hohe Turmbekrönung aus Zinkblech zu restaurieren, die sein Großvater vor 98 Jahren, ebenfalls Dachdecker- und Klempnermeister in Viersen, ausgeführt hat.

Am Montag wird das Dachgeschoss des Polderhuis in sieben Segmenten nach Amsterdam transportiert. Sie werden dort am Boden wieder zusammenfügt und mit den Dachziegeln behängt. Die beengten Platzverhältnisse in der Amsterdamer Innenstadt erfordern anschließend den sorgfältig vorbereiteten Einsatz eines Mobilkrans. Er hebt am Mittwoch das komplette neue Dach auf das zweite Geschoss. Innerhalb einer Stunde soll das Polderhuis sein neues Dachgeschoss haben. Mit einem Richtfest nach niederrheinischer und nach Amsterdamer Tradition enden die Arbeiten des ersten Bauabschnitts. Im zweiten Bauabschnitt werden im Frühjahr die Fassaden restauriert sowie Fenster und Türen überarbeitet. Im Sommer 2003 werden Arbeiten im Innern abgeschlossen sein.


Rheinische Post, 8.11.2002